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ef sports - Erik Felsner

Der Schwimm-Pro:
Erik Felsner


 

Die "ef-sports-Methode"

Geschwindigkeit =
Zyklusweg x Frequenz

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Die "ef-sports-Methode"


 

Jeder Schwimmer muss individuell betrachtet werden. Dies ist die allerwichtigste Erkenntnis!

Es ist leider nicht möglich eine Schablone zu entwerfen und diese auf alle Sportler gleich anzulegen. Allerdings gibt es Grundregeln und Methodiken zur Verbesserung der schwimmerischen Fähigkeiten! Hierfür gruppiere ich die Sportler in 3 verschiedene Könnensstufen:

Beginner - Stabilisierer - Krauler

Außerdem unterteile ich die unterschiedlichen Technikelemente in 4 verschiedene Merkmale:

Basis - Schulung - Widerstand - Antrieb

Zusätzlich zu diesen Einteilungen arbeitet die "ef-sports-Methode" nach folgenden mathematischen Ansatz:

Geschwindigkeit = Zyklusweg x Frequenz/60

Seit 1994 beschäftige ich mich als Trainer mit der Frage, wie mache ich meine leistungssportlich-orientierten und ambitionierten Schwimmer schneller?

Meine Ausbildungen (Diplom Statistiker + Trainer A Schwimmen)  und meine Erfahrungen als Trainer im Leistungssport haben mich darin bestätigt, die beiden Variablen "Zyklusweg und Frequenz" individuell an den "Krauler" anzupassen mit dem Ziel die Geschwindigkeit bei einem möglichst ökonomischen Schwimmstil zu erhöhen.



Der "Beginner"

Der "Stabilisierer"

Der "Krauler"

Der "Beginner" ist dabei das Kraulschwimmen zu erlernen. Er kann zwischen 0 und 25m kraulen, nicht länger!

Der "Stabilisierer" fängt an längere Strecken zu schwimmen. Gegebenenfalls ist er schon in der Lage bis zu 500m zu kraulen. Teils kann der "Stabilisierer" auch ohne Limit schwimmen, also Strecken über 500m absolvieren. Seine Technik ist noch unzureichend. Bevor er mit strukturiertem, methodischem Training beginnt, muss er an verschiedenen Technikelementen arbeiten.

Der "Krauler" kann ohne Limit schwimmen. Seine Technik ist in der Basis abgeschlossen.
Je nach Ziel des Kraulers kann man nun verschiedene Ansätze wählen:

(1) Wenn der "Krauler" nur aus Lust und Laune schwimmt und sich keine sportlichen Ziele setzt, ist das Vorgehen identisch wie beim "Stabilisierer". In dem Fall geht es darum, die Technik zu korrigieren.

(2) Hat der Krauler ein sportliches Ziel (er möchte schneller werden, ökonomischer kraulen, seine konditionellen Fähigkeiten schulen,...) ist jetzt der richtige Moment an den Merkmalen Zyklusweg und Frequenz zu arbeiten.


Der "Beginner" muss an dem Merkmal "Basis" arbeiten. Hier geht es alleine darum, Grundfähigkeiten zu erlernen, um mindestens 25m zu kraulen.

Zum Abschluss der Basis- Ausbildung können die 25m in einer soliden Kraul Technik geschwommen werden. In den ersten Wochen und Monaten ist der "Beginner" oftmals  nach 25m müde und kaputt ist. Dies muss kein Zeichen sein, dass der "Beginner" grobe Fehler in seiner Kraul Technik hat.

Auch bei richtiger Ausfüh- rung der Basis-Merkmale bedarf es eines großen Übungsaufwands, um mehr als 25m oder 50m kraulen zu können.


Die unterschiedlichen  Technikelemente werden hier in 4 verschiedene Merkmale der Kraultechnik aufgeteilt. Das Merkmal "Basis" ist noch einmal mit aufgeführt, da auch der "Stabilisierer" weiterhin die Atmung, den Beinschlag und die Wasserlage schulen sollte.

Es lässt sich nur individuell entscheiden, wie dringlich die Probleme in den verschiedenen Merkmalen sind und mit welcher Technikkorrektur sinnvoll gestartet wird.

In manchen Fällen ist eine Technikverbesserung oder Umstellung komplex, da die einzelnen Technik- elemente koordinativ mit einander verbunden sind.
Es gibt aber auch einige Fälle, bei denen schon wenige Kniffe die Umstellung vom "Stabilisierer" zum "Krauler" hervorrufen.

Generell sollten bei der Technikschulung immer anatomische und physi- sche Voraussetzungen mit berücksichtigt werden!


(1) Je nach Voraussetzung muss hier an den verschie- denen Technikelementen gearbeitet werden, dies muss individuell entschie- den werden (siehe auch der "Stabilisierer").

(2) Arbeiten an den Variablen:
Zyklusweg und Frequenz, der" mathematische Ansatz".

Auch, wenn hier nach dem mathematischen Ansatz trainiert wird, ist es wichtig, dass technische Übungen und Elemente immer in das Training mit aufge- nommen werden. Die 4 Merkmale der Kraultechnik dürfen nicht vernachlässigt werden. Kein "Krauler" besitzt eine perfekte Technik!

Vor allem das Merkmal "Schulung" wird im Triathlonsport unterschätzt. Hierauf sollte ein spezielles Augenmerk gerichtet werden.

Der "Krauler" wird sich nur dann verbessern, wenn er Technik + Training mit- einander verbindet!

 


Der "Beginner"

Der "Stabilisierer"

Der "Krauler"

0 bis 25m

25-500m

"ohne Limit"

1 Merkmal der
Kraul-Technik:

(1) "Basis":
Atmung
Beinschlag
Wasserlage

4 Merkmale der Kraul-Technik:

(1) "Basis":
Atmung
Beinschlag
Wasserlage
(siehe "Beginner")

(2) "Schulung"
Wassergefühl
Koordinative Fähigkeiten

(3) "Wasserwiderstand"
Beinschlag
Kopfhaltung
Körperspannung
Rhythmus
Überwasserarmzug

(4) "Antrieb":
Beinschlag
Unterwasserarmzug

Mathematischer Ansatz:

Geschwindigkeit =
Zyklusweg x Frequenz/60

Geschwindigkeit wird gemessen in Meter pro Sekunde (m/s)

Zyklusweg = zurückgelegte Strecke pro Zyklus in Meter (m)

Frequenz = Anzahl der Zyklen pro Minute

Nebenbei sollte auch immer wieder an den 4 Merkmalen der Kraul- Technik gearbeitet werden (siehe "Stabilisierer")

 

In der Rubrik Fachbeiträge starte ich ab September 2011 die einzelnen Themen genauer zu durchleuchten.

 

Fachbeitrag 1 - 04/2011:
"Die ef-sports-Methode nach folgendem Mathematischen Ansatz":
Geschwindigkeit = Zyklusweg x Frequenz/60

 

Fachbeitrag 2 - 01/2012:
"Winterzeit = Schwimmzeit"